Sie möchten eine große Datei per E-Mail versenden, wissen aber nicht, ob sie zu groß ist? Jeder E-Mail-Anbieter hat eigene Limits für Dateianhänge. Wer die falschen Grenzen kennt, riskiert zurückgesendete E-Mails oder fehlgeschlagene Übertragungen. In diesem Artikel finden Sie eine übersichtliche Tabelle der gängigsten E-Mail-Dienste mit ihren aktuellen Anhangslimits – und praktische Alternativen, wenn die Datei zu groß ist.
Die folgende Tabelle zeigt die maximalen Dateigrößen für Anhänge bei den wichtigsten E-Mail-Diensten. Wichtig: Das Limit gilt in der Regel für die gesamte E-Mail inklusive aller Anhänge – nicht pro einzelne Datei.
| E-Mail-Dienst | Max. Anhangsgröße | Besonderheiten | Alternative bei Überschreitung |
|---|---|---|---|
| Gmail (Google) | 25 MB | Über 25 MB: automatischer Google-Drive-Link | Google Drive (bis 15 GB kostenlos) |
| Outlook / Hotmail (Microsoft) | 20 MB | Mit Microsoft 365: bis 150 MB möglich | OneDrive-Link automatisch vorgeschlagen |
| Yahoo Mail | 25 MB | Kein automatisches Cloud-Fallback | Dropbox oder Google Drive manuell |
| iCloud Mail (Apple) | 20 MB | Mit Mail Drop: bis 5 GB (30 Tage verfügbar) | Mail Drop (integriert in Apple Mail) |
| GMX | 50 MB | Eines der großzügigsten Limits in Deutschland | GMX MediaCenter (online Speicher) |
| Web.de | 50 MB | Gleiches Limit wie Schwester-Dienst GMX | Web.de Online-Speicher |
| T-Online (Telekom) | 10 MB | Eines der niedrigsten Limits unter deutschen Anbietern | Magenta Cloud oder Cloud-Links |
| Posteo | 50 MB | Datenschutzfreundlicher Anbieter aus Deutschland | Externe Cloud-Dienste |
| ProtonMail | 25 MB | Ende-zu-Ende-verschlüsselt; kein Cloud-Fallback | ProtonDrive |
Hinweis: Die Limits können sich ändern. Prüfen Sie im Zweifelsfall die aktuellen Angaben direkt beim jeweiligen Anbieter.
E-Mail-Anbieter begrenzen die Anhangsgröße aus mehreren Gründen:
Wenn Ihre Datei das Limit des Empfänger- oder Absenderdienstes überschreitet, haben Sie mehrere Möglichkeiten:
Viele Dateien lassen sich deutlich verkleinern, bevor sie versendet werden:
Statt die Datei direkt anzuhängen, laden Sie sie in einen Cloud-Dienst hoch und senden nur den Link:
Bei mehrseitigen PDFs oder großen ZIP-Archiven können Sie die Datei in kleinere Teile aufteilen und diese in mehreren E-Mails versenden. Viele PDF-Tools bieten eine “Teilen”-Funktion an.
Für sehr große Dateien (über 1 GB) sind E-Mail und Cloud-Links oft nicht mehr praktisch. Alternativen:
Unternehmenskonten mit Microsoft 365 (ehemals Office 365) oder Google Workspace können von den Standard-Limits abweichen:
Wenn Sie häufig große Dateien an Kollegen oder Kunden senden, lohnt sich ein Gespräch mit der IT-Abteilung oder dem Provider über eine Anpassung der Limits.
Die Anhangslimits der wichtigsten E-Mail-Dienste liegen zwischen 10 MB (T-Online) und 50 MB (GMX, Web.de, Posteo). Gmail und Yahoo Mail erlauben bis zu 25 MB, Outlook 20 MB. Für größere Dateien empfiehlt sich die Nutzung von Cloud-Diensten wie Google Drive, OneDrive oder WeTransfer, oder die Komprimierung der Datei vor dem Versand. Mit den richtigen Tools und etwas Planung lassen sich auch große Dateien problemlos übertragen.
Wenn die Datei vertraulich ist, ist der sicherste Weg der, auf dem sie Ihren Rechner gar nicht erst verlässt. PDF komprimieren läuft vollständig im Browser: Die Datei wird von Ihrer Festplatte gelesen, im Arbeitsspeicher verarbeitet und wieder zurückgeschrieben — an einen Server geht nichts.
Direkt im Browser erledigen — die Datei verlässt Ihr Gerät nicht: PDF komprimieren