Sie hängen ein Foto an einen Beitrag, veröffentlichen — und die Timeline zeigt etwas anderes: Jemandem fehlt der Scheitel, die Bildunterschrift ist unten abgeschnitten. Das Bild ist nicht kaputt. Es wurde für eine Vorschau beschnitten, und die Form dieser Vorschau hängt davon ab, wie viele Bilder Sie angehängt haben.
Ein einzelnes angehängtes Bild wird in der Timeline etwa im Verhältnis 16:9 angezeigt. Das vollständige Bild ist weiterhin da — ein Tippen öffnet das Original — aber die Vorschau entscheidet, ob überhaupt jemand tippt.
Das praktische Ziel ist deshalb 1600 × 900 px. In dieser Größe ist die Vorschau das Bild, ohne dass etwas wegfällt. Ist Ihre Vorlage höher, entscheiden Sie selbst, welcher 16:9-Ausschnitt bleibt, statt die Plattform raten zu lassen.
Beiträge mit mehreren Bildern werden zu einem Raster angeordnet, und das Raster kennt keine Gnade:
Daraus folgt die Regel: Wenn Sie mehr als ein Bild posten, schneiden Sie vorher quadratisch zu. Ein Quadrat übersteht jede Rasterposition mit intaktem Motiv. Verschiedene Formate in einem Beitrag zu mischen ist genau das, was zu Beiträgen führt, in denen das zweite Foto die Nahaufnahme eines Ellenbogens ist.
Bilder sind im Web auf etwa 5 MB begrenzt, animierte GIFs auf rund 15 MB. JPG, PNG und GIF werden akzeptiert.
Wählen Sie nach Inhalt, nicht nach Gewohnheit. Fotos gehören in JPG — ein Foto mit 1600 × 900 und Qualität 85 bleibt bequem unter 1 MB. Screenshots, Diagramme und alles mit Text gehören in PNG, denn die JPG-Kompression verwischt die Kanten der Buchstaben, und genau die will man lesen.
Ein als JPG hochgeladener Screenshot ist die häufigste Qualitätsbeschwerde, und die Ursache ist strukturell, nicht zufällig. JPG komprimiert, indem es hochfrequente Details verwirft — und genau daraus besteht scharfer Text. Fotos vertragen das, weil sie kaum harte Kanten enthalten; ein Screenshot einer Tabelle besteht aus nichts anderem.
Speichern Sie Screenshots als PNG. Die Datei ist größer, bleibt bei üblichen Bildschirmmaßen aber unter dem Limit — und der Text bleibt lesbar.
Zwei Schritte, und die Reihenfolge zählt. Erst zuschneiden, um die Bildkomposition zu bestimmen; dann skalieren, um die Zielmaße zu treffen. Umgekehrt skalieren Sie Material, das Sie gleich wegwerfen.
Nichts davon erfordert gestalterisches Können. Es erfordert, den Ausschnitt selbst zu bestimmen, statt ihn nach dem Veröffentlichen zu entdecken.