X-(Twitter-)Headergröße: 1500×500 und die sichere Zone

X (Twitter) Nov 1, 2026 3 min read

Der X-Header ist die breiteste Bildfläche eines Profils — und die, die am häufigsten falsch hochgeladen wird. Die Zahl ist simpel: 1500 × 500 Pixel. Die Zahl ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, dass fast niemand die vollen 1500 × 500 zu sehen bekommt.

Die offiziellen Maße

X verlangt ein Headerbild mit 1500 × 500 px, also 3:1. Zulässig sind JPG, PNG und GIF; die praktische Obergrenze liegt bei rund 2 MB. Sicherer ist ein statisches Bild: Animierte Header werden nicht unterstützt, ein GIF bleibt beim ersten Einzelbild stehen.

Sie können auch größer hochladen, solange das Verhältnis 3:1 bleibt — etwa 3000 × 1000 — X skaliert dann herunter. Das lohnt sich meist: Ein scharfes Bild herunterzurechnen sieht besser aus, als ein 1500-px-Original auf einem hochauflösenden Display neu abtasten zu lassen.

Was tatsächlich beschnitten wird

Hier liegt die Falle. Der Header steckt in einem Container, dessen Form sich mit dem Viewport ändert:

Die Arbeitsregel: Behandeln Sie das mittlere waagerechte Band als einzig verlässlich sichtbaren Bereich und lassen Sie die linke untere Ecke frei. Alles Wichtige — Logo, Claim, Gesicht — gehört in die Mitte, leicht nach rechts versetzt.

Warum Header unscharf aussehen

Fast jeder unscharfe Header hat eine von drei Ursachen.

Die Vorlage war zu klein. Ein Bild mit 750 × 250 hochzuladen und von X auf 1500 × 500 ziehen zu lassen, verdoppelt jeden Fehler. Beginnen Sie bei 1500 × 500 oder darüber.

Die Datei wurde zweimal komprimiert. Ein JPG mit Qualität 60 exportieren und X noch einmal komprimieren lassen, stapelt zwei verlustbehaftete Durchgänge. Exportieren Sie mit Qualität 85–90 und überlassen Sie den letzten Durchgang der Plattform.

Das falsche Format. Fotos gehören in JPG. Flächige Farben, Text und Logos gehören in PNG — bei JPG entstehen an scharfen Kanten sichtbare Artefakte.

Die Datei vorbereiten

Von einem beliebigen Bild zum korrekten Header sind es zwei Schritte. Zuerst auf 3:1 zuschneiden, damit Sie entscheiden, was erhalten bleibt, und nicht die Plattform. Dann auf 1500 × 500 skalieren — oder auf 3000 × 1000, wenn das Original groß genug ist.

Liegt die Datei über dem Limit, komprimieren statt verkleinern: Ein JPG mit 1500 × 500 und Qualität 85 bleibt in der Regel deutlich unter 1 MB, ohne sichtbaren Verlust.

Die anderen Profilbilder

Kurze Checkliste

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Die Desktop-Vorschau schmeichelt dem Header; gesehen wird er überwiegend auf dem Telefon.

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